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Von Alexander Scriabins an Chopin gemahnender Klavierpoesie, die mit nur fünf Fingern der linken Hand das gesamte Klavier zum Singen bringt, führt diese pianistische Kutschenfahrt über Rachmaninoffs überbordende zweite Klaviersonate, einem Paradestück des legendären Klaviervirtuosen Vladimir Horowitz bis zu einem Schlüsselwerk des russischen Klavierrepertoires und dem Inbegriff der sogenannten Programm-Musik: Mussorgskys Bildern einer Ausstellung.
Florian Krumpöck, der jüngst das bei Sony erschienene Soloalbum „Chopin“ mit Soloabenden im Wiener Musikverein, in der New Yorker Carnegie Hall, der Elbphilharmonie Hamburg, der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Zürich, der Salle Cortot in Paris, sowie in München und Madrid präsentierte, eine Solo-DVD aus dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins veröffentlichte und in den Jubiläumsjahren 2027 und 2028 jeweils Gesamteinspielungen der Klaviersonaten von Beethoven und Schubert herausbringen wird, kehrt zu den Wurzeln seines Repertoires zurück, wurde doch der Grundstein seiner Laufbahn durch die Förderung des großen russischen Dirigenten Vladimir Fedosejew mit Debüts 1996 in Zürich und 1998 in Moskau mit Klavierkonzerten von Tschaikowski und Prokoffiew gelegt.
Eine pianistische Reise ins tief verschneite Russland des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Alexander Scriabin
Prélude et Nocturne für Klavier, linke Hand, op. 9
Sergei Rachmaninoff
Sonate für Klavier Nr. 2, op. 36 (Fassung 1913)
Modest Mussorgsky
Bilder einer Ausstellung
Florian Krumpöck